Von der Blutspende zum Medikament
Von der Blutspende zum Medikament
Bei jeder Blutspende (Vollblut) werden ca.
500 ml Blut entnommen. Im Beutel werden dem Blut Stoffe zugesetzt, die
verhindern, daß das Blut unmittelbar nach der Entnahme gerinnt oder
verklumpt. Nach der Entnahme wird das Blut weiterverarbeitet und in
seine verschiedenen Bestandteile aufgeteilt.
- Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)
- Blutflüssigkeit (Plasma)
- Blutplättchen (Thrombozyten)
- Weiße Blutkörperchen (Leukozyten)
Blutplättchen (Thrombozyten)
Die Blutplättchen (Thrombozyten) sind besonders empfindlich und nur sehr kurz, maximal 5 Tage, haltbar. Sie müssen auf speziellen Geräten (Schüttler) bei ca. 22°C gelagert werden.
Die Blutplättchen haben einen entscheidenden Anteil an der Blutstillung Sie wirken bei einer Verletzung durch Verkleben mit den Wundrändern wie ein "inneres Pflaster".
Blutplättchen werden bei sehr großen Blutverlusten transfundiert. Außerdem werden sie häufig für Patienten mit Blutkrebs benötigt.

