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Dauerhafte Ausschluss-Kriterien

Wann darf ich dauerhaft kein Blut spenden?


Nach den derzeit gültigen Richtlinien der Bundesärztekammer und weiteren Anordnungen sind Personen als Blutspender dauerhaft auszuschließen:

  • die sich in der Zeit von 01.01.1980 bis 31.12.1996 insgesamt länger als 6 Monate im Vereinigten Königreich Großbritannien und/oder Nordirland aufgehalten haben,
  • bei denen eine HBV- (Hepatitis B), HCV- (Hepatitis C) oder HIV-Infektion (AIDS) nachgewiesen wurde, unabhängig davon, ob Krankheitserscheinungen aufgetreten sind,
  • die einer Gruppe mit einem gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhten Risiko für eine HBV-, HCV- oder HIV-Infektion angehören oder dieser zugeordnet werden müssen (z.B. homo- und bisexuelle Männer, Drogenabhängige, männliche und weibliche Prostituierte, Häftlinge),
  • die an einer infektiösen Hepatitis (Gelbsucht) unklarer Ursache erkrankt sind oder waren,
  • bei denen eine HTLV-I/-II-Infektion nachgewiesen wurde, unabhängig davon, ob Krankheitserscheinungen aufgetreten sind,
  • die in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen sind oder längere Zeit dort gelebt haben,
  • die an einer Protozoonose: Babesiose, Trypanosomiasis (Chagas- oder Schlafkrankheit), Leishmaniasis oder an Malaria erkrankt sind oder waren,
  • die an Syphilis, Brucellose, Rickettsiose, Lepra, Rückfallfieber oder Tularämie erkrankt sind oder waren,
  • die jemals mit Hypophysenhormonen (z.B. Wachstumshormon) menschlichen Ursprungs behandelt worden sind,
  • die an der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung oder an der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung leiden, oder bei denen der Verdacht auf diese Erkrankungen besteht,
  • in deren Familie bei einem oder mehreren Blutsverwandten die Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung aufgetreten ist,
  • die Dura mater- (Hirnhaut-) bzw. Kornea- (Hornhaut-)Transplantate erhalten haben,
  • die Xenotransplantate erhalten haben (Transplantation von tierischem Gewebe),
  • die an bösartigen Neoplasien (Tumore, "Krebs") leiden oder litten (Ausnahme: Basaliome der Haut),
  • die an anderen chronischen Krankheiten leiden oder litten, bei denen die Blutspende eine Gefährdung des Spenders oder des Empfängers nach sich ziehen kann (z. B. schweres Asthma, schwere Herzerkrankung, Blutungsneigung, nach Herzinfarkt, Schlaganfall, mehrfachen Thrombosen),
  • die alkoholkrank, medikamentenabhängig oder rauschgiftsüchtig oder dessen begründet verdächtig sind,
  • die ständig mit Arzneimitteln behandelt werden, nach individueller Entscheidung durch den Arzt, insbesondere bei Behandlung mit teratogenen (mißbildungserzeugenden) Arzneimitteln wie Retinoiden.


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